Sonntag, 28. Oktober 2012

Willkommen zurück

Nach veganen Monaten im August 2011, einem Detox-Plan im Januar, habe ich mit der Wurzelschneiderin im Oktober wieder einen ganzen Monat vegan gelebt. Das scheint unter den ganzen veganen Blogs nichts neues, für mich ist das aber etwas besonderes, denn ich konnte in der vergangenen Zeit nie auf Käse oder Rührei verzichten...und dann habe ich mich meistens schlecht gefühlt...
Aber wisst ihr - es ist für mich richtig und in Ordnung, wenn es in meiner Ernährung Ausnahmen gibt - und ich Rührei esse, wenn der Herzmann es für mich kocht. Ich würde mich schlecht fühlen, wenn ich darauf verzichten würde - Also warum? Ich komme sehr gut damit zurecht, Bio-Eier vom Hof nebenan zu essen - und auch wenn ich malö einen Happen Käse essen (muss) dann hat das ab sofort für mich keine negativen Konsequenzen mehr.

Aber keine sorge, da ich mich ja zu 95% vegan ernähre, wird es sich hier auch nur darum drehen :D  Im November möchte ich die "Eat-Clean" Lebensweise austesten (natürlich vegan), in die ich diverse Elemente aus der ayurvedischen Ernährung und dem Detox-Programm von Kriss Carr mit einbauen mag. Was soll das bringen?

Ich möchte dadurch eine Ernährungsweise für mich erfinden, in der ich mich gesund und ökologisch ernähre, aber auch die Bedürfnisse meines Körpers mit einbeziehen kann, damit mir es einfach fällt, und ich mich nicht zu sehr verbiegen muss.

Natürlich bringt das, besonders zu Beginn, eine Menge Veränderungen mit sich, die ich erst ritualisieren muss  - da wären zum Beispiel folgende Dinge:

* mehr Obst und gemüse, möglichst zu jeder Mahlzeit
* anstatt drei Mahlzeiten/Tag werden es 5-6 Stück - um Heißhunger zu vermeiden
* mehr trinken (ich vergesse das häufig)
* eine Ernährung ohne Zucker und ohne Wei(zen)ß-mehl
* wieder mehr Bewegung...

Und die letzten Oktobertage verbringe ich schon mit dem Üben der o.g. Veränderungen schon mal ein zu studieren... Mehr über Clean-eating und Co erfahrt ihr dann anch und nach... Oder habt ihr damit schon Erfahrungen gemacht?

7 Kommentare:

  1. ich finde ja, dass es zählt, dass man sich mühe gibt! und wenn dir rührei (ich mochte das noch nie) und etwas käse ab und an so wichtig ist, dann gönns dir halt.
    freut mich dass du wieder "da" bist und bin gespannt auf die neuen posts :-)
    lg mausi

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    1. Danke :)
      Das ist mir sehr wichtig - und wenn ich mir üebrlege, wie oft ich es mittlerweile esse - ist das (halt nur) fast nichts.

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  2. Huhu Wölfin, schön, dass du nun auch hier weiter schreibst ;-)
    Ich bin sehr gespannt auf deine Clean - Eating - Berichte. Ich mache das ja auch seit einer Weile, aber der Industriezucker lockt hinter jeder Tür leider. Weizenmehl und Weißmehl wegzulassen fand ich hingegen so einfach, dass ich mich ständig über mich selbst wunder. Vielleicht hast du ja ein paar gute Tricks gegen die Zuckersüchte?
    Und Bewegung: Ja, ich arbeite auch dran, dass es wieder mehr wird. Mich plagt leider die Symphyse etwas. Wird natürlich von mal zu mal anstrengender ;-)
    Wie gesagt, freue mich auf deine Berichte an dieser Stelle und schicke dir viele entspannte Grüße.
    Nina

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    1. Also zu allererst könntest du anstatt Rohrzucker Xylit oder agavendicksaft verwenden - und dann halt Süßkrams, wie Muffins und Co selber herstellen...
      gerade eben konnte mir eine Dattel über den Heißhunger helfen ;)

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    2. Hallo Wölfin,
      ich halte absolut nichts von Zuckeraustauschalternativen, besonders nicht von Agavendicksaft. Wenn es dich interessiert, kannst du mal googeln, dann findest du relativ schnell viele Infos, warum der ebenso schädlich ist wie Industriezucker. Zum Beispiel hier: http://www.huffingtonpost.com/dr-mercola/agave-this-sweetener-is-f_b_537936.html und hier: http://www.foodrenegade.com/agave-nectar-good-or-bad/
      Aber dennoch danke für deine Vorschläge.
      Ich werde wohl den kalten Entzug wagen und auch zu Obst greifen müssen. Besonders jetzt im Winter finde ich das sooo schwierig. Aber hey: Schwierig ist nicht unmöglich ;-)
      Kugelige Grüße von Nina

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    3. ich selber habe "nur " Xylit - Agavendicksaft mag ich gar nicht, da ich ihn als viel Süßer empfinde, als herkömlichen Zucker. Xylit dagegen ist in seiner Süßungsweise, genau so, wie Zucker - und ich benutze ihn nur zum backen - in Tee/Karokaffe und Co kommt nichts rein

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    4. Aber "kalt" wird der Entzug auf jeden Fall ^^ Ich liebe Makakao von pureraw - der ist ungesüßt und hilft (genau so wie Schoko-Tea oder Chai) gegen Süßlust.. Und wenn es ganz hart auf hart kommt, dann halt schwarze super schokolade ;) (da gibt es auch welche ohne zucker - mit xylit)
      Wie wäre es mit Datteln???

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